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Physiologisches Atemtraining
– weit mehr als nur ein bisschen „Bauchatmung“ –

Ausatmung

Einatmung

Atmen ist lebensnotwendig und im Normalfall so selbstverständlich, dass wir uns nicht groß darum kümmern. Und glücklicherweise brauchen wir uns auch eigentlich keine Gedanken zu machen. Die Atmung funktioniert einfach, vom ersten Atemzug unserer Geburt an. Zum Überleben reicht es zwar, doch ist die Art, wie wir atmen, wirklich optimal?

Atmen ist ein hochkomplexer Vorgang, der von der Fußspitze bis zum Schädel viele Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke einbezieht. Auch die inneren Organe werden bei jedem Atemzug mitbewegt – wenn unsere aktuelle Körperhaltung es erlaubt. Und hier liegt die Crux: meist haben wir uns über Jahre hinweg bewusst oder unbewusst eine Körperhaltung angewöhnt, die eine optimale und physiologische Atmung verhindert: die Knie sind durchgedrückt, der untere Rücken verspannt, der Bauch eingezogen, das Becken steif. Vielleicht kommt auch noch eine antrainierte Schonhaltung dazu. In einer solchen Körperhaltung kann unser gesamtes Atemsystem nur eingeschränkt arbeiten.

Was ist eine physiologisch optimale Atmung?

Eine flexible Körperhaltung erlaubt und unterstützt das Zwerchfell als wichtigsten Atemmuskel, so dass es sich optimal bewegen kann: die Lendenwirbelsäule gibt nach hinten nach und wird gerader, die Bauchdecke gibt weich nach vorne nach, flexible Knie und Hüftgelenke erlauben, dass das Becken sanft und elegant unter den Oberkörper gleitet, die unteren Rippen bewegen sich beim Einatmen dreidimensional in alle Richtungen (vorne, hinten, seitlich).
Wenn die Atmung noch tiefer und länger wird, bewegen sich nicht nur die unteren, sondern auch noch die oberen Rippen mit: der ganze Brustkorb bis unter die Achseln erweitert sich und fächert sich auf, zwischen Brustbein und Brustwirbelsäule öffnet sich der gesamte obere Raum, die Schulterblätter gleiten weich auf dem Rücken nach außen.

Was hat es mit der sogenannten „Bauchatmung“ auf sich?

Eine reine Bauchatmung ist ein lächerlich kleiner Bruchteil dieser großen und wundervollen Atembewegung: dabei schiebt sich nur die Bauchdecke nach vorne, die Rippen bewegen sich nicht mit, die Lendenwirbelsäule gibt nicht nach, der kräftigste Teil des Zwerchfells ist so faul wie ein Couch-Potatoe. Die Reduzierung einer  phantastischen Ressource. Weder sehr effizient, noch angenehm. Aber immerhin ein winziges bisschen physiologischer, als beim Atmen die Schultern hochzuziehen.

Die Rolle der Atemwege

Je nachdem, wie sich die Lippen formen, wie die Zunge im Mundraum liegt, wie und ob der Kehlkopf reagiert, ob die Atmung mit oder ohne Geräusch stattfindet – die Form und Öffnung der Atemwege ist neben einem flexiblen Körper der andere und große entscheidende Faktor für eine tiefe und große Atmung.

Atmung ist ein hochkomplexer Vorgang mit vielen Variablen.
Im Idealfall effizient, dynamisch, lebendig und wunderschön!

Entspannungstraining

Entspannung oder Aktivierung?

Jeder Mensch hat seinen eigenen „Wohlfühlbereich“ – während es den einen nicht abenteuerlich und abwechslungsreich genug sein kann, ziehen die anderen ein stetes und ruhiges Leben vor. Die Kunst ist, herauszufinden, wo die persönliche Balance ist.

Und so brauchen die einen angeleitete Entspannungsübungen im Liegen, die anderen dynamischere Übungen im Gehen, die nächsten hochaktive und extrem körperbetonte Übungen. So kann es denn durchaus sein, dass zur „Entspannung“ des gesamten Systems es manchmal eher Elemente aus dem Kriegstanz der Maori braucht anstatt eines Autogenen Trainings.

Messung mit Biofeedback-Sensoren

Wir haben zwar oft ein ganz gutes Gefühl dafür, was uns gut tut und was nicht, doch manchmal liegen wir einfach auch gehörig daneben. Wir haben oft schlichtweg verlernt, auf die subtilen Signale unseres Körpers zu achten.
Spezielle Biofeedback-Geräte machen diese feinsten Empfindungen in unserem Körper sichtbar – live und in Echtzeit. Schwarz auf weiß. Die objektiven Messergebnisse zeigen uns präzise an, was gerade in diesem Moment in unserem Körper passiert. Wenn wir die Messinstrumente richtig einsetzen, können sie uns neben der einfachen Messung auch dabei helfen, wieder ein Gefühl für unseren Körper und seine feinen Signale zu entwickeln.

Tests mit Biofeedback-Sensoren

  • Wie viele Sekunden dauert Deine optimale Atemfrequenz? Sechs Sekunden, acht, oder eher zwölf?
  • Was sind die belastenden Themen Deiner Vergangenheit, die noch am meisten Energie gespeichert haben?
  • Sind Deine bisherige Entspannungsmethoden oder -techniken diejenigen, die tatsächlich für Dich am besten geeigneten? Oder braucht es vielleicht andere?
  • Wie viel Zeit brauchst Du, um tatsächlich zu relaxen? Reichen Dir vielleicht schon fünf Minuten?

zunehmende Entspannung

zunehmender Stress

Wenn Du das Gefühl hast, Deine bewährten Atem- und Entspannungsübungen führen nicht zu dem gewünschten Erfolg – teste unser Training!

für mehr Ruhe und Gelassenheit

Einatmen, ausatmen, eintamen, ausatmen, … manchmal braucht es nicht viel mehr. Wenn Du dann noch weißt, wie sich Dein Körper dabei am besten bewegt, wird Atmen das beste Achtsamkeits- und Entspannungstool, das es auf dem Markt gibt! Jederzeit verfügbar, kostenlos, und auch offline nutzbar.

für eine vollere Stimme

Eine tragfähige und volle Stimme braucht einen großen Resonanzraum, der wiederum eine große Einatmung braucht, die wiederum einen beweglichen und agilen Körper braucht. Kurz: ohne eine große Einatmung kein voller Ton. Eigentlich klar, oder?

für einen tieferen und kraftvolleren Atem

Atme das Leben und seine Fülle mit jedem Atemzug ein. Tief und kraftvoll. Lass mit dem Ausatmen los. Und ruhe in der Stille vor dem neuen Einatem. Mit jedem einzelnen Atemzug tauch ein in den Zyklus des Lebens und der Schöpfung selbst.

für ein lebendigeres Körpergefühl

Erlebe, wie Dein Körper bei jedem Atemzug von den Füßen bis zum Kopf sanft und sehr subtil bewegt wird. Und wie jede noch so winzige Körperbewegung Deinen Atem beeinflusst.